Montag - Donnerstag
8.00 Uhr - 12.00 Uhr
13.00 Uhr - 17.00 Uhr
Freitag
8.00 Uhr - 12.00 Uhr
14.00 Uhr - 16.00 Uhr
Bestellhotline:
(0 75 72) 20 22

info@oel-weckerle.de
Header Öl-Weckerle Tankwagen Heizöl

Newsarchiv


Immer mehr Katalysatoren werden geklaut (16.10.2020)

ADAC: Zahl in den vergangenen Jahren stark gestiegen / Teurer Rohstoff Palladium wird aus Katalysatoren recycelt

In Deutschland werden immer mehr Katalysatoren aus Fahrzeugen gestohlen. Wie der ADAC mitteilt, sind allein in den ersten neun Monaten dieses Jahres rund 240 Katalysatoren ausgebaut und entwendet worden. Dies zeigen aktuelle Auswertungen der ADAC Straßenwacht. Damit ist die Zahl der Diebstähle in den vergangenen Jahren kontinuierlich gestiegen. 2017 waren es 38 Fälle, im vergangenen Jahr bereits 169. Der ADAC geht jedoch davon aus, dass die Dunkelziffer der tatsächlich gestohlenen Katalysatoren deutlich höher liegt. Besonders betroffen sind laut ADAC ältere Opel Astra und VW Polo. Sie führen die Diebstahls-Rangliste der entwendeten Kats an.

Der ADAC führt die wachsende Zahl der geklauten Katalysatoren auf den hohen Preis des darin verbauten Rohstoffs Platin zurück. Aufgrund immer strengerer Abgasvorschriften benötigen die Fahrzeughersteller teilweise immer mehr Platin, um mit noch besseren Katalysatoren umweltfreundlichere Fahrzeuge produzieren zu können. Die entwendeten Katalysatoren lassen sich recyceln. Das so gewonnene Platin kann anschließend den Herstellern der Katalysatoren wieder angeboten werden.

Katalysatoren sind etwa seit Beginn der 90er Jahre fester Bestandteil aller Autos. Sie sorgen dafür, dass der Luftschadstoff Kohlenmonoxid (CO) in Kohlendioxid (CO2) umgewandelt wird. Je mehr Platin verbaut ist, umso besser ist die Wirkung. Autos, deren Kat entwendet wurde, werden laut ADAC nicht nur deutlich lauter, sondern die Laufkultur kann in Mitleidenschaft gezogen werden und auch die Leistungsabgabe kann sich ändern. Wenn ohne Kat gefahren wird, macht man sich sogar der Steuerhinterziehung strafbar. Grundsätzlich sollte der Schaden schnellstmöglich repariert werden. Ein Ersatz kostet inklusive Einbau etwa zwischen 500 und 1000 Euro.

Quelle: ADAC

Zurück zur Übersicht

Kommentar schreiben

Preisentwicklung

(Stand 13:00 Uhr 28.10.2020)
28.10.2020
Preise steigend
+0,18%
27.10.2020
Preise fallend
-1,01%
26.10.2020
Preise steigend
+0,28%

Letzte Energienews

(28.10.2020) Die Einführung einer CO2-Abgabe und Mehrwertsteuererhöhung lässt Heizölpreise zum 01.01.2021 steigen
Das Klimaschutzprogramm der Bundesregierung sieht bis zum Jahr 2030 vor, die Treibhausgasemissionen gegenüber dem Stand von 1990 um 52 % zu... [mehr]
(26.10.2020) Gebäudeenergiegesetz: Das sollten Eigentümer wissen
Am 1. November tritt das Gebäudeenergiegesetz (GEG) in Kraft. Es führt nicht nur bisherige Regelungen zusammen, sondern berücksichtigt... [mehr]
(21.10.2020) Klimaschutz und Biodiversität nur gemeinsam mit Wald und Holz ein Teil der Lösung
Anlässlich der EU Green Week mit dem heutigen Tag zu Wald und Biodiversität betont der Deutsche Säge- und Holzindustrie Bundesverband... [mehr]